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deep story nr. 126 l something lasting l by Yeröm

Ich kämpfte mich tastend durch dicke Nebelschwaden. Mein Gehörgang war nicht mehr Empfangsbereit für menschlichen Kontakt. Nur die betörende Musik, die durch die Boxen mit Schallgeschwindigkeit durch meinen Kopf gepresst wurde, war für mich noch wahrnehmbar. Bald hatte ich den Raum einmal durchquert und war überrascht als sich die nächste Wand als rauer Widerstand an meinen Handflächen bemerkbar machte. Ich musste mich an diese Größe erst wieder gewöhnen. Die vielen überdimensionalen ComRa Events haben mein Gefühl für Realismus gedämpft. Ich fand schnell gefallen an den geschrumpften Ausmaßen in diesem Club. Die Theke für essentielle Flüssigkeiten und die Auffangstation für deren Reste waren innerhalb von Sekunden zu erreichen. Hier hatte ich noch Kontakt mit Menschen und musst nicht nur Anweisungen von Maschinen befolgen.
Die Wohnzimmeratmosphäre beflügelte meine Laune und ich entdeckte die Tanzfläche für mich. Ich konnte die volle Breite und Länge dieser Spielwiese ausnutzen und verfiel in kindliche Glückseligkeit. Ich fühlte mich frei. Der Entdecker in mir erwachte und ich studierte jeden Winkel des Raumes mit meinen Tanzschritten. Eine Treppe, die nach unten führte, erregte bald meine Aufmerksamkeit. Ich verließ die obere Etage und betrat mutig an neues Reich. Hier unten kamen die Wände und die Menschen näher. Ich konnte meinen Bewegungsdrang mit weiteren Individuen in diesem Raum teilen und die Musik verschlang unseren Geist. Hier ließen wir uns treiben, um von den Melodien von Yeröm aufgefangen zu werden. Er verzauberte diesen kleinen Keller mit seinen treibenden Tracks und verschaffte uns ein bleibendes Erlebnis.


I fought my way groping through thick clouds of fog. My auditory canal was no longer receptive to human contact. Only the beguiling music, which was pressed by the boxes with sound speed by my head, was still perceptible for me. Soon I had crossed the room once and was surprised when the next wall made itself felt as rough resistance on my palms. I had to get used to this size again. The many oversized ComRa events dampened my sense of realism. I quickly took a liking to the shrunken dimensions in this club. The counter for essential fluids and the collection station for their leftovers were within seconds. Here I still had contact with people and didn’t just have to follow instructions from machines.
The living room atmosphere lifted my spirits and I discovered the dance floor for myself. I was able to take advantage of the full width and length of this playground and fell into childlike bliss. I felt free. The explorer in me awoke and I studied every corner of the room with my dance steps. A staircase leading down soon caught my attention. I left the upper floor and boldly entered a new realm. Down here, the walls and people came closer. I was able to share my urge to move with more individuals in this space and the music engulfed our minds. Here we drifted to be caught by the melodies of Yeröm. He enchanted this small basement with his driving tracks and provided us with a lasting experience.

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Text by:
@the Doubljuh
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