Home Podcast deep story nr. 163 | the rabbit and the hedgehog | by Rich Vom Dorf

deep story nr. 163 | the rabbit and the hedgehog | by Rich Vom Dorf

In dieser aufgeheizten Stimmung fällt es mir schwer, mich auf meine eigentliche Aufgabe zu konzentrieren. Ich freue mich jetzt schon auf darauf mich später unter die Menge mischen zu können. Doch erstmal warten viele durstige Kehlen auf Nachschub. Ich schultere also den Kasten und dränge mich durch die Massen zur nächsten Bar. Dort wurde ich schon sehnlich erwartet. „Gut, dass du da bist. Ich mach mir Sorgen über den Biernachschub. Nach diesem Kasten und den anderen ist nur noch ein Kasten übrig.“ Brüllt mir der Barkeeper ins Ohr. Ich verstehe seine Aussage als Aufforderung meine Aufgabe etwas ernster zu nehmen. Um niemanden bei meiner ersten Veranstaltung zu enttäuschen, hetze ich Richtung Vorratsraum. Hier sieht es mit dem Biervorrat jedoch noch schlechter aus als an den Bars. Zwei Kollegen schnappen gerade die letzten Kästen und grinsen mich blöd an. Etwas verdutzt stehe ich für einige Sekunden in dem Bier leeren Raum. Dann kommt mir der Gedanke, dass es bei so einer großen Location mehrere Lager geben muss. Ich mache mich also auf die Suche. Jedoch komme ich durch die tanzende Meute nicht wirklich schnell voran. Es muss doch eine Möglichkeit geben schneller die Tanzfläche überqueren zu können. In diesem Moment wünsche ich mir, wie Tarzan an einer Liane quer durch die Halle schwingen zu können. Das wäre doch auch eine gute Showeinlage. Leider bringt mich diese Tagträumerei bei meinem Problem nicht wirklich voran. Dann komme ich auf die Idee die Katakomben zu nutzen. Das sollte auf jeden Fall schneller sein, als sich mühsam einen Weg durch die Leute zu bahnen. Da wird den Kollegen das Grinsen schon vergehen, wenn sie feststellen, dass ich überall vor ihnen bin.

Im Untergrund angekommen, erweist sich mein Plan doch nicht als so genial. Die Gänge unter der Veranstaltungsebene sind verschlungen und irreführend. Unglaublich, dass wir beim Betreten den Weg so intuitiv gefunden haben. Wobei, wenn ich mich recht entsinne, sind wir tatsächlich nur dem Licht gefolgt. Das haben die Leute von ComRa verdammt gut organisiert. Wenn sie doch auch nur den Biernachschub so gut durchdacht hätten. Gedankenverloren verliere ich mich weiter im Labyrinth.


In this heated mood, it was difficult for me to focus on my actual task. I was already looking forward to mingle with the raving crowd later that night. But first of all, many thirsty throats were waiting for supplies. So I put a crate on my shoulder and pushed my way through the crowd to the next bar. There I was impatiently awaited. “It’s good that you’re here. I’m worried about the beer supply. After this crate there is only one more left. ” The bartender yelled in my ear. I understood his statement as a hint to take my job a little more seriously. In order not to disappoint anyone at my first event, I rushed towards the pantry. The beer supply there looked even worse than at the bars. Two colleagues were just grabbing the last crates and grinning at me in a mocking way.
A little puzzled, I stood in the empty beer room for a few seconds. Then the thought occurred to me that with such a large location there must be several warehouses. So I went to have a look. However, due to the dancing crowd, I couldn’t really get ahead very quickly. There had to be a way to cross the dance floor faster. At that moment I wished that I was able to swing across the hall like Tarzan on a vine. That would be a good show too. Unfortunately, this daydreaming wasn’t really helpful to solve my problem. Then I got the idea to use the catacombs. In any case, that should be faster than plodding through the crowd. Colleagues would stop mocking me when they realized that I was always one step ahead of them.

Having arrived underground, my plan didn’t turn out to be that brilliant. The corridors below the event level were winding and misleading. It’s unbelievable that we found our way so effortlessly when we entered the place. Where, if I remember correctly, we actually just followed the light. The people at ComRa organized this whole thing damn well. I wished they had thought out the beer supply equally well. Lost in thought I kept getting lost in the labyrinth…

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