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deep story nr. 174 | dreamworks | by Duphi

Fortsetzung deep story nr. 172

Dunkelheit umgibt mich und ist zugleich in mir. Ein unbeschreibliches Nichts, was sich rasant ausbreitet und immer mehr von mir vereinnahmt. Nichts ist zu sehen, nichts ist zu hören, nichts ist zu spüren, bis ich plötzlich irgendwo aufschlage. Mein Körper schmerzt und meine Augen gewöhnen sich langsam an die Umgebung. Ich kann schemenhafte Umrisse erkennen. Schatten umkreisen mich und lachen laut. Sie werden zu Figuren ohne Gesichter und wandeln ihre Form weiter bis sie einfach mit dem schwarzen Hintergrund verschmelzen. Langsam zeichnet sich so etwas wie eine Umgebung ab. Ich scheine mich in einer Art Kiste zu befinden und auf mich herab schauen riesige Wesen, welche ein breites und zugleich unheilvolles Grinsen aufgesetzt haben. Von ihnen her ertönt ein lautes Brummen. Es ist ohrenbetäubend und treibt meinen Gehörgang schmerzvoll an seine Grenzen. Bis ich mich daran gewöhnt habe, vergeht eine gefühlte Ewigkeit. Doch dann bemerke ich, dass das Brummen nicht monoton ist. Es verändert sich stets und wirkt lebendig. Als ich meine volle Konzentration darauf lenke, bilde ich mir ein, einzelne Wörter vernehmen zu können.  „Meint ihr er hat etwas gemerkt? Wir können es uns nicht leisten Mitwisser zu haben. Gerade jetzt wo wir vor den großen Durchbruch stehen, müssen wir besonders vorsichtig sein. Er sollte aus dem System entfernt werden.“ „Der Junge hat die volle Behandlung bekommen. Es ist völlig ausgeschlossen, dass er eine Verbindung zwischen seinen kleinen Entdeckungen und uns zieht. Bereits in wenigen Tagen werden diese Erinnerungen aus seinem Gedächtnis verdrängt worden sein. Bedenkt das große Potenzial dieses Probanden. Das sollten wir nicht so schnell aufgeben!“
Das letzte Wort hallt in der Umgebung und wird von allen Seiten wieder zurückgeworfen. Der Hall wandelt sich in sichtbare Schwingungen und diese verdecken die Sicht auf die riesigen Wesen. Ihre verzogenen Grimassen vermischen sich miteinander und Formen die Buchstaben C unc R.

Aufgeben, aufgeben, aufgeben, aufgeben aufgeben…

Die Szenerie wird von Sonnenstrahlen durchbrochen. Gleißendes Licht durchdringt alles und auf einmal ist es komplett hell. Wunderbare Musik betritt die Bühne des Geschehens und beruhigt mein völlig aufgewühltes Gemüt. Ich sehe das Gesicht von Lighter auf mich zu fliegen.  „Du willst doch nach der ersten Nacht noch nicht aufgeben?“ „Es ist deine Berufung den Menschen die Freude an der Musik näher zu bringen!“

Den Menschen Freude durch Musik näher zu bringen, ist auch das Ziel unseres heutigen Gastes. Begebt euch mit dem Newcomer Duphi auf eine Reise durch die helle Seite des Seins und genießt die ersten zarten Sonnenstrahlen des Jahres mit ein paar gut ausgewählten Perlen der elektronischen Musik.


Continuation of deep story no. 172

Darkness surrounds me and is in me at the same time. An indescribable nothingness that spreads rapidly and takes over more and more of me. Nothing is to be seen, nothing is to be heard, nothing is to be felt, until I suddenly hit somewhere. My body aches and my eyes slowly get used to the surroundings. I can make out shadowy outlines. Shadows circle me and laugh loudly. They become figures without faces and continue to change their shape until they simply merge with the black background. Slowly something like an environment emerges. I seem to be in some kind of box and huge creatures look down on me, which have put on a wide and at the same time ominous grin. A loud humming sound is coming from them. It is deafening and pushes my auditory canal painfully to its limits. It takes me what feels like an eternity to get used to it. But then I notice that the hum is not monotonous. It is always changing and seems alive. As I direct my full concentration to it, I imagine I can hear individual words.  „Do you think he noticed something? We can’t afford to have confidants. Just when we’re about to make the big breakthrough, we have to be extra careful. He should be removed from the system.“ „The boy has been given the full treatment. There is absolutely no way he could draw a connection between his little discoveries and us. In just a few days these memories will have been pushed out of his mind. Consider the great potential of this subject. We shouldn’t give up on that so quickly!“
The last word reverberates in the surroundings and is reflected back from all sides. The reverberation turns into visible vibrations and these obscure the view of the giant beings. Their contorted grimaces blend together and form the letters C unc R.

Give up, give up, give up, give up….

The scenery is broken by rays of sunlight. Glistening light penetrates everything and suddenly it is completely bright. Wonderful music enters the stage of events and calms my completely agitated mind. I see Lighter’s face flying toward me.  „You’re not going to give up after the first night, are you?“ „It’s your calling to bring the joy of music to people!“

Bringing people joy through music is also the goal of our guest today. Embark on a journey through the lighter side of being with newcomer Duphi and enjoy the first tender rays of sunshine of the year with some well-chosen pearls of electronic music.

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Text by:
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