Deep Story #22 | Caleidoscope | by Followill & Wilma In unserer Kindheit hat bestimmt jeder schon mal durch eines dieser Zauberröhrchen geschaut, welches die Welt um einen herum mit Magie und Verstreuung erfüllt hat. Eine Konzipierung und Konstruktion der Phantasie aus Licht, Formen und Farben. Diese bunte Erinnerung fügt sich gut ins Bild unserer Gedanken an die aufregenden und ereignisreichen Tage der Jugend. Tage die uns im nachhinein zumeist positiv im Gedächtnis bleiben. Die wunderschön langen Sommerferien, ausschlafen am Wochenende, Freunde zu jeder Zeit verfügbar. Natürlich war nicht alles immer Friede, Freude Eierkuchen und auch die Streitereien mit den Eltern oder das erste gebrochene Herz blitzen wieder auf. Im Vergleich mit dem Erwachsenendasein überwiegt jedoch das warme Gefühl der Geborgenheit. Auf den Erwachsenen wartet das Damoklesschwert der Verantwortung. Der Schwarz-Weiß-Filter wird auf das Leben gesetzt und die Freiheit in die Ketten der flexiblen Arbeitszeit gelegt. Zumindest bekommt man beim Anblick vieler Ü25er dieses Gefühl. Die Leichtigkeit des Seins scheint abhanden gekommen zu sein. Der graue Alltag hält viele gefangen und lässt sie das Bunte der Welt übersehen. Damit ein Ausbruch gelingen kann, Bedarf es der Magie der Kindheit, die vielleicht mit einem Blick durch ein Zauberröhrchen für eine kurze Zeit wieder aufleben kann. So können auch die akuellen vielen grauen Gewittertage ganz neuen Glanz erhalten. Für uns haben Followill und Wilma einen Blick durchs Kaleidoskop in die Phantasiewelt aus Formen und Farben gewagt. Ihre gesammelten Eindrücke haben sie für uns in einer treibenden deep story festgehalten. Wir sind begeistert von den tollen Möglichkeiten, die uns aufgezeigt werden. Wir hoffen ihr auch! Read More
Deep Story #21 | Ballonfahrt ins Glück | by Herznote In 80 Tagen um die Welt, in Form einer Ballonfahrt wohl ein ganz besonderes Glücksgefühl. Es trennt einen kein Glas oder Metall von der grenzenlosen Freiheit, die einst nur den Vögeln vorbehalten war. Inspiriert wurde diese Variante der Luftfahrt durch in der Luft tanzendes Papier, welches durch die heiße Luft eines Kamins aufgewirbelt wurde. Das brachte die Gebrüder Montgolfier auf die Idee die heiße Luft mit Stoff zu umschließen und den Auftrieb für die flügellosen Wesen der Erde zu verwenden. Ironischerweise besaßen zwei der ersten Ballonfahrer doch Flügel. Das ungewöhnliche Trio bestand aus einem Huhn, einer Ziege und einer Ente. Sie sind alle wohlbehalten wieder auf der Erde angekommen (ok fast, die Ziege ist auf den Flügel der Ente getreten) und die Ballonfahrt sollte schon bald ihren großen Durchbruch haben. Die ersten Menschen nutzten bald darauf den Ballon als Fortbewegungmittel und er gewann rasant an popularität. Im Jahr 1999 hat die Ballonfahrt ihren bisherigen Höhepunkt erlebt. Brian Jones und Bertrand Piccard haben in 19 Tagen, 21 Stunden und 47 Minuten die erste Weltumrundung ohne Zwischenlandung geschafft. Sie haben damit den längsten Flug sowohl in Dauer als auch in Entfernung der ganzen Luftfahrtgeschichte verwirklicht und insgesamt sieben Weltrekorde aufgestellt. Eine wahrhaftige Ballonfahrt ins Glück. Man muss aber nicht unbedingt die ganze Welt umrunden, um der Magie des Ballons zu erliegen. Mit der Natur im Einklang schwebt man dahin bis die Glücksendorphine im Körper genauso wie die Winde um dem Ballon zirkulieren. Ballon fahren als Sprungbrett für die Seele in die Schwerelosigkeit. Unterlegt man diesem Zustand mit der richtigen Musik, ergibt sich eine fast himmlische deep story. Herznote heißt euch herzlich auf seinem Ballon willkommen und erzählt euch eine Geschichte voller weitläufiger Panoramen und melodischer Töne. Herznote hat übrigens 2 bedeutungen. Zum einen soll seine musik vom Herzen kommen. Zum anderen gibt es auch beim Parfum eine "Herznote" die noch lange anhält nach dem auftragen. Genau das soll mit seiner Musik passieren. Man soll das gefühl haben, dass das set berührend war, sodass man es nochmal hören möchte. Wir wollen das Set auf jeden Fall immer wieder hören und hoffen euch gehts es auch so. Read More
Deep Story #20 | Der Sonne so nah | Erik Bauer Ikarus hat es probiert und ist tief gefallen. Damit ist nicht DJ Ickarus aus dem Film, sondern der aus der griechischen Mythologie gemeint. Damals hat man noch geglaubt, dass die Sonne am Horizont klebt und gar nicht so weit entfernt ist. Da konnte es ein beschwingter Jüngling schon mal probieren, dem Superstar des Himmelreichs ein Highfive zu geben. Obwohl, damals war dann doch noch so einiges anders... Dann mal von vorn: Die Menschen dachten früher, die Erde sei flach wie eine Scheibe. Über diese Scheibe sollte eine große Kuppel gestülpt sein, ganauso wie über Springfield im Simpsons Film. Diese Kuppel sollte der sichtbare Horizont sein an dem Sonne, Mond und Sterne geklebt waren. Diese Himmelskörper bewegten sich am Horizont auf und ab, während die Erde niemals ihre Position veränderte. Die Sonne war damals also gar kein Fixstern, sondern ein lustiger Wandergeselle. Weiterhin hatte so eine Scheibe den kleinen Nachteil der Endlichkeit. Mal über den Tellerrand schauen, war damals also keine gute Idee. Entweder lauerten da große Monster und haben einen verschlungen oder man Stürzte wahlweise in die Unterwelt oder ins Nichts. Darum war das katapultieren über den Rand der Erde damals auch eine beliebte Strafe für Verbrecher, wie wir alle spätestens seit Asterixs Entedeckung von Amerika wissen. Hätte alles so schön einfach und verständlich sein können, hätte da nicht der gute Herr Kopernikus die Welt einfach aus ihren Angeln gehoben und in Bewegung gesetzt. Mal eben der Sonne zu nah kommen ist dank den unendlichen Weiten des Weltalls wesentlich schwerer als zu Zeiten des geozentrischen Weltbildes. Die Sonne ist zum Popstern und Mittelpunkt unserer Welt geworden. Dank ihrer Strahlkraft will jetzt jeder einen Platz bei bzw. an der Sonne haben. Mal eben vorbeifliegen, ist leider nicht mehr drin. Zum Glück haben wir aber einen modernen Ikarus gefunden, der sich auf den Weg gemacht der Sonne noch ein Mal so nah zu sein wie früher. Seine unglaublichen Erlebnisse schildert er uns wie immer in Form von Ton und Klang in einer treibenden Geschichte. Da man im Weltall mit Lichtgeschwindigkeit reist ist auch unsere deep story etwas schneller ;) Euer Käpitän auf der Reise und Berichterstatter aus fernen Galaxien ist Erik Bauer ein Technoenthusiast seit der ersten Stunde. Read More
Deep Story #19 | Berauschende Aussichten | Echo Rausch Das Wochenende steht mal wieder vor der Tür. Endlich wieder auf die Piste, zur nächsten Flatrate-Party oder mit den Kumpels so lange über die Welt diskutieren bis die Sonne wieder untergegangen ist und die Themen sich im Kreise drehen. Im Rausch Zeit und Raum verwechseln und mal wieder länger feiern als man frei hat. Doch die Umrundung des klaren Verstands und des gesunden Urteilsvermögen muss auch gut vorbereitet werden. Also wird getreu dem Motto von Fear and Loathing in Las Vegas "Not that we needed all that for the trip, ..., the tendency is to push it as far as you can." der Schnapsladen leer geräumt und der letzte Cent im Park um die Ecke gelassen. Aber nicht nur der Homo Sapiens schickt seinen Verstand auf Reisen, um dem grauen Alltag zu entfliehen. Auch die Tierwelt greift mit zunehmender Begeisterung zu dieser Art der Freizeitgestaltung. So gönnt sich ein Affe schon mal eine vergorende Frucht am Feierabend. Während sich Delphine am liebsten in der Gruppe berauschen, indem sie einen Kugelfisch wie einen Joint durch die Runde reichen um sich am Nervengift Tetrodotoxin zu erfreuen. Mensch und Tier sind sich also doch ähnlicher als sich mancher Homo Sapiens eingestehen möchte, vor allem am Wochenende. Bleibt nur fraglich wer sich diese Verhaltensweise von wem abgeschaut hat. Dabei kann man den Zustand schwereloser Gedanken auch ohne Zusatzstoffe erreichen. So wird berichtet das Marathonläufer während des Laufens ebenfalls einen Rausch erleben können. Auch eingängige Rhytmen und stundenlanges Tanzen können einen in Trance versetzen. Womit wir wieder beim Thema Wochenende wären. Besucht doch dieses Wochenende mal das Tanzlokals eures Vertrauens und lasst euch durch den nicht enden wollenden 4/4Takt durch die Nacht tragen bis Körper und Musik eins werden. Damit ihr Zuhause schon mal üben könnt, haben wir EchoRausch eingeladen uns Instruktionen in Tonform aufzunehmen. Er hat seine Erfahrungen, die er auf den Tanzflächen der Republik gesammelt hat, in eine wunderbare treibende deep story zusammengemixt, die selbst die alten Indianer an ihrem Lagerfeuer in Trance versetzt hätte. Wir würden sagen "berauschende Aussichten" Read More
Deep Story #18 | Klarträumer | SAM Schlaraffenland, Gangsters Paradies oder doch Halfpipe Heaven? Nicht möglich und schon garnicht zur gleichen Zeit? Na dann macht mal die Augen weit auf beim schlafen! Träume sind die Essenz der Nacht. Wenn unser Gehirn sich auf die viel besagte Couch des Seelenklempner legt und anfängt das Geschehene zu reflektieren, schieben wir ein Film der besser ist als LSD und virtuell reality zusammen. Wenn wir träumen verschwimmen Grenzen. Dinge aus der Vergangenheit fließen in die Gegenwart über und der alter Mathelehrer wird plötzlich eins mit dem verhassten Uniprof. Träume halten sich nicht an Regeln, kennen weder Zeit noch Raum. Sie entführen uns in wunderbare Zauberwelten oder stellen uns unsere größten Ängste vor ohne vorher zu fragen. Teilweise fühlen wir uns dadurch hilflos, vor allem bei wiederkehrenden Träumen die uns die Nackenhaare zu Berge stehen lassen. Doch diesen im wahrsten Sinne des Wortes "inneren Schweinehund" kann man tatsächlich die Stirn bieten. Dem Mann, der einen schon seit Stunden verfolgt, einfach mal austricksen in dem man links blinkt und dann rechts abbiegt. Den unendlich freien Fall einfach mal durch einen Zug an der Reißleine abbremsen oder im Ferrari doch noch pünktlich zum Termin kommen! All dies ist möglichen und zwar wenn man Klarträumer ist. Es gibt Menschen die sich bewusst sind, dass sie gerade träumen und durch diese Erkentnis ihren traum beeinflussen können. So ist es möglich das Alpträume ein "happy end" haben. Diese Gabe ist sogar trainierter. Also übe fleißig und "make your own magic"! Unser Klarträumer SAM hat es uns schon mal vorgemacht und die Erlebnisse seiner beeinflussten Zauberwelt aufgenommen. So entstand eine völlig verträumte deep story zum treiben lassen. Und falls ihr dabei einschlafen solltet, vergesst nicht ihr könnt der Herrscher dieser Welt sein ;) Read More
Deep Story #17 | At the crack of down | by Jøułe Eine Geschichte aus dem Klangzauberwald soll uns heute erheitern. Konzipiert wurde diese von mystischen Wesen aus genau jenen verwunschenen Stück Land irgendwo im Großraum Erfurt. Das Kollektiv "du lebst" hat uns dieses Mal ein Komplettpacket aus Bild, Ton und Text geliefert und somit eine Synthese im Inneren Kreis des Zauberwalds erschaffen. Das hat es bei deep stories so noch nicht gegeben. Der Großmeister des guten Tons war Jøułe. Freunde und Familie fassten dann ihre Emotionen zum Takt der Musik in Bild und Text. Diese wunderschöne Beschreibung kam dabei heraus! Leichtfüßig, leise und schallheimlich schleichen sich wärmende Töne durch den Gehörgang deines Ohrs, massieren sanftmütig dein Trommelfell, bis sich wahrnehmbare Rhythmen und Melodien herauskristallisieren. Es sind kleine Tropfen des Glücks, die auf ihrem Weg bis zu den Synapsen deines Hirns ein Rinnsal bilden und immer mehr Klänge erkennen lassen, die das Glückszentrum deines Fühl-und Denkapparates stimulieren. Stetig wächst das Rinnsal und das flüssige Klanggut bildet kleine Wellen, die sich über die Nervenläufe deines Körpers in immer tiefere Regionen ausbreiten. Trägheit und Kälte verflüchtigen sich im warmen Strom der Rhythmen, bringen das rote Lebensgold zum Pulsieren und erwecken deine ermüdeten Muskeln zu neuem Leben. Ein kleiner Kosmos aus Tönen und Takten entsteht allmählich in der Welt deines Organismus und bringt Dir das größte Geschenk, dass seit Anbeginn der Zeit existiert: Energie. Jøułe ist Mitglied des Veranstaltungskollektivs „Du Lebst“ und verwöhnt seine Zuhörer mit deepen Beats zum Tanzen und Wohlfühlen. „Du Lebst“ ist eine Veranstaltungsreihe von „Der gute Ton e.V.“ und vereint Musik, Soziokultur und Kunst in verschiedenen nicht kommerziellen Veranstaltungskonzepten. Read More
Deep Story #16 | Wenn Hände träumen | by Philipp F. Es sind 4 Minuten die man hat bevor die Füße frieren. Solange kann man in Unterwäsche da stehen und sich zu allem was blinkt und steht Geschichten ausdenken und in Traurigkeit versinken. Wie wenn Menschen Fußball spielen und alle wollen, dass du mit spielst aber du hast Angst vorm Ball. Besser noch spielst du zu Hause gern, aber allein Fußball. Das ist auch genug Zeit, um ins Gelb zu tauchen und sich vorzustellen man kann freihändig über die Straße auf Höhe der Bäume in der Luft Fahrrad fahren. Ich mag den Moment. Noch schöner wenn einem dabei jemand über den Rücken streicht und dann innig umarmt. Dann verstummt vieles von draußen und nurnoch Augen sehen und Hände Träumen . Irgendwie. Für solche Momente hat uns Phillipp F. eine Geschichte gezaubert die umrahmt und durchdingt ohne vom wesentlichen abzulenken. Der Text kommt von unseren Haus- und Hoffotografen Philip L., der auch eine romantische Ader hat. Das grandiose Bild hat uns freundlicherweise Heena Singh zur Verfügung gestellt. Eine großartige Fotografin und Malerin aus Indien. Read More
Deep Story #15 | Fueiho | by Paul McRough Eins der bestimmenden Themen Freitag Nacht bei Freunden elektronischer Klänge war bestimmt das Tanzverbot. Über Sinn und Unsinn wurde wahrscheinlich beim alternativen "sit-in" wieder viel philosophiert. Im Endeffekt können wir heute jedoch alle wieder das Tanzlokal unseres Vertrauens aufsuchen und wieder kräftig die Hüfte kreisen lassen. Idealerweise haben wir am freien Tag ein paar neue Tanzschritte einstudiert die wir gleich mal zum Besten geben. Was wäre jedoch wenn dieser schreckliche Zustand das ganze Jahr anhalten würde. Wenn an der Tür des Clubs zu lesen wäre "Tänzer müssen leider draußen bleiben!" Ja dann... dann... dann wären wir in Japan. Schilder mit der Aufschrift "Please do not dance!" hängen in vielen Bars und Klubs japanischer Großstädte. Das Tanzen an öffentlichen Orten ist nach einem 66 Jahre alten Gesetz nur in Lokalitäten erlaubt, die dafür eine besondere Genehmigung und eine große Tanzfläche haben. Und sogar hier gilt: Wer nach Mitternacht oder an manchen Orten nach 1 Uhr die Hüften kreist, begeht eine Straftat. Nachdem das Gesetz ab 2010 wieder strenger durchgesetzt wurde, mussten viele Techno-Clubs in Japan schließen. Grund dafür das 1948 erlassene Fueiho-Gesetz. Ein Gesetz das so unglaublich klingt, dass es ins Kuriositätenkabinett gehört. Grund genug uns ein mal mit der Clubkultur in Japan auseinanderzusetzen, die es trotz des Gesetzes immer noch gibt. Die Szene ist wieder in den Untergrund gewandert und die elektronische Musik lebt im verborgenen fort. Unser heutiger Meister der Unterhaltung Paul McRough hat sich in dieser Schattenwelt umgesehen und uns seine Eindrücke im Form von Schall und Rauch mitgebracht. Sein Fazit: "Es ist das schöne an Musik, sie können sie dir nicht nehmen". Und so hat auch in Japan ein Gesetz den Menschen nicht die Freude am bewegten Umgang mit der Musik genommen. Wir bedanken uns bei Paul für diese tiefgreifende deep story! Read More
Deep Story #14 | Schall im All | by GeräuschKulisse Nur sehr wenigen Menschen ist es vorbehalten eines der außergewöhnlichsten Klangerlebnisse zu erfahren, die unser Universum zu bieten hat. Denn wer kann schon von sich behaupten ein mal dem Universum mit seinen eigenen Ohren zugehört zu haben. Es muss fantastische Geschichten zu berichten haben, schließlich hat es alles was wir kennen und auch was wir nicht kennen kommen und gehen sehen. Aber leider ist es anscheinend sehr schweigsamer Zeitgenosse. Es wird sogar behauptet es sei ein ganz und gar geräuschloser Erzähler. All die interessanten Geschichten sind also unwiederbringlich dahin? Zum Glück nicht, das All macht es uns nur nicht gerade einfach ihm seine Geheimnisse zu entlocken. Es erzählt seine Geschichten nicht wie üblich in Schallwellen sondern mit Hilfe von Röntgenstrahlen. Um diese einzigartige Klangwelt wahrzunehmen, bedarf es besonderer Fähigkeiten. Wir haben also einen Experten gesucht welcher diese mysteriösen und unendlichen Berichte in Ton umwandelt. Wir bedanken uns bei GeräuschKulisse, der uns Dank seiner Geduld und Einfühlsamkeit diese Welt der verborgenen Töne eröffnet und eine wirklich weitreichende deep story geschaffen hat. P.s. Für alle Bassliebhaber :) Astronomen vermeldeten mithilfe des Chandra-Röntgenteleskops den "tiefsten Ton im Universum" gemessen zu haben. Urheber dieses Geräuschs sei ein Schwarzes Loch im Zentrum dieser Galaxie, so die Forscher. Der Ton sei allerdings für das menschliche Ohr nicht hörbar, sondern liege "etwa 57 Oktaven unter dem mittleren C". Der Ton, der gemessen wurde, sei übrigens ein B gewesen. Read More
Deep Story #13 | Der Bassdompteur | by Butch Cassidy Diese deep story ist ein dickes Danke an die Crew vom Klangzirkus aus der Nähe von Nürnberg. Wir wurden eingeladen einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Hier nun unser Bericht vom Zirkusbesuch. Gesagt, getan - Spontanität gehört zu unseren Stärken, Glück im Zeitplan kommt dazu. Dank modernster Technik konnte am Samstagmorgen mit leichter Fracht der Reise aus dem Flachland Hannovers in die zumindest hügligere Gegend Neumarkts in der Oberpfalz entgegen getreten werden. Elektronische Unterhaltung, sicher gespeichert auf dem hosentaschenfähigen Dompteurstock, Wiedergabemöglichkeit gesichert durch den ohrenumgebenden Zylinder, 2 Dosen reinste Energie für eine aufmerksame Reise – rein ins stürmische Nass. Nach gutem Durchkommen und freundlichem Empfang seitens des Gastwirtes, kamen wir in den Genuss der heimischen Traditionsküche und erfrischenden langersehnten Hopfens sowie einem persönlichen Kennenlernen der sympathischen Klangzirkus-Crew und dem Zirkusdirektor. Gesättigt und zufrieden ging es weiter in Richtung Manege. Dort erwarteten uns aufwendige, geometrische Lichtinstallationen und detailgetreue Kunstwerke, die eine mitreißende Zirkusvorstellung versprachen. Punkt 21h wurde die Manege vom beheimateten Artisten eröffnet und zugleich fingen die ersten Gäste an, im Beat mitzuschwingen. Um 22h stand dann der deep storie resident the Doubljuh auf dem Programm. Die ersten Beats wurden sicher durch die Manage dirigiert, die Zirkusbesucher fingen an zu johlen und ließen sich mitreißen von den heiteren Klängen. Viel zu schnell war schon alles wieder vorbei. Auch die weiteren Vorstellungen rissen die Zirkusbesucher in ihren Bann und die glücklichen Geschichtenerzähler aus dem Norden celebrierten voller Freude mit den anderen Zirkusbesuchern und der Klangzirkus-Crew die wunderbare Atmosphäre. Besonders begeistert hat uns dabei der Bassdompteur Butch Cassidy. Geschickt lies er den düsteren und Technoiden Bass durch die Menge ziehen und hatte dabei stehts eine spielerische Kontrolle über das Geschehen. Eine Mischung aus Ekstase und Hingabe erfüllte die Besucher. Ein wahrhaft inspirierender Moment. So ergriffen wir noch völlig benommen die Chance und baten den zauberhaften Domptuer uns seine Geschichte zu erzählen. Nach vollendetem Zirkusprogramm ging es müde und kaputt in die naheliegende Schaustellerunterkunft, um sich für die anstehende Rückreise zu wappnen. Nach ausgiebigem und dringend notwendigem Erholungsschlaf ging es zurück in Richtung Heimat. Im Gepäck viele tolle neue Bekanntschaften, neue Impressionen, wunderbaren Erinnerungen und natürlich eine neue deep storie vom Bassdompteur Butch Cassisy. Butch wir wünschen dir viel Erfolg in deiner neuen Heimat ;) Read More